Praxisartikel: Digitales Glücksspiel - Bullet6 HDMI + DVI und die Probleme
Wie Sie Probleme bei digitalen Verbindungen über Bullet6 HDMI und DVI erkennen und vermeiden können!

 


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Digitales Glücksspiel - Kompatibilitätsprobleme erkennen

Digitales Glücksspiel
Wie Sie Probleme bei digitalen Verbindungen über Bullet6 HDMI und DVI erkennen und vermeiden können.

Sie kennen bestimmt folgende Situation: Sie laufen gut gelaunt über eines der großen Volksfeste in Ihrer Stadt und denken sich – ich könnte ja mal wieder mein Glück herausfordern und ein paar Glückslose ziehen. Gesagt getan – dem Verkäufer für fünf Euro fünf Lose abgekauft und dann der große Schreck – fünf Nieten! So oder so ähnlich könnte es Ihnen auch ergehen, wenn Sie sich dazu entscheiden, einen neuen HDTV Sat-Receiver oder DVD Player und einen der topmodernen HD ready Flachbildschirme mit HDMI anzuschaffen. Die Wahrscheinlichkeit eine oder sogar zwei Nieten zu ziehen ist auch hier gar nicht so gering! Unter Umständen kommen Sie mit beiden Geräten zu Hause an, verkabeln in mühevoller Kleinarbeit die Geräte miteinander und bekommen alles, nur kein Bild und Ton! Der Schreck groß! Woran kann es liegen? Was haben Sie verkehrt gemacht? Das zusätzliche 2 Meter HDMI-Kabel hat Sie schlappe 89,99 gekostet, da Ihnen der Verkäufer von der Billigversion für 14,99 abgeraten hat, weil es mit den günstigen Kabeln angeblich zu Verbindungsproblemen kommen kann. Schon an dieser Stelle fragten Sie sich – wieso das? Es soll doch eine digitale Verbindung sein, wieso spielt hier das Kabel eine so große Rolle? Nun, am Kabel kann es ja im Grunde nicht liegen, Sie haben ja schließlich das Teure mit gekauft! Aber halt, im Karton war ja auch noch ein HDMI-Kabel, obwohl der Verkäufer sagte, da wird kein Kabel mitgeliefert! Sie probieren das Kabel aus – auch ohne Erfolg – es kommt einfach kein Bild! Nun geht sie los, die Odyssee der Fehlersuche!

Gut, wir geben zu, die beschriebene Situation ist ein wenig überspitzt und das gar kein Bild zustande kommt ist relativ selten, kommt aber dennoch vor – vor allem in Verbindung mit HDCP, dem digitalen Kopierschutz der HDMI bzw. DVI-Schnittstelle. Hier kommt es dann zu Bildausfällen oder dem sehr oft beschriebenen blauen Bildschirm. Mit viel Pech haben Sie dennoch ein größeres Kompatibilitätsproblem und die beiden Geräte vertragen sich einfach nicht miteinander. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten – Sie können entweder den Bildschirm umtauschen oder zu einem anderen HDTV Sat-Receiver bzw. DVD Player greifen.

Daher unser Tipp: Wenn möglich am besten direkt im Laden checken, ob sich beide Geräte und Kabel untereinander vertragen.

Kompatibilitätsprobleme erkennen

Wie schon oft erwähnt - HDMI ist die Schnittstelle der Zukunft, geht aus der konsequenten Weiterentwicklung der DVI-Schnittstelle hervor und löst die bereits in die Jahre gekommene Scart-Buchse ab. Eingeführt als universelle digitale Standard-Schnittstelle für Bild und Ton, stellt gerade deswegen HDMI eine große Herausforderung an die Unternehmen und dessen Integration in die Geräte dar. Wegen der Komplexität des gesamten HDMI- und damit verbundenen HDCP-Protokolls, kann es hier, in Verbindung mit der Soft- bzw. Firmware, unter den verschiedenen Geräteklassen zu kleinen bis großen Kompatibilitätsproblemen kommen. Die Gründe sind vielschichtig. Dass es überhaupt zu Kompatibilitätsproblemen kommt, liegt leider oft an den Herstellern selber und z. B. weniger an den Kabeln! Oft halten sich die Hersteller nicht an die Vorgaben der HDMI Licensing, LLC und kochen ihr eigenes Süppchen bzw. setzen die technischen Vorgaben nicht richtig um. Neben Fehlern in der Betriebssoftware kommen auch mechanische Probleme hinzu, die in der Praxis tödlich für eine digitale Bild- bzw. Tonverbindung enden können. Schaut man sich die HDMI-Buchse von einigen Geräten einmal genauer an, taucht ein weiteres Problem auf – Sparmaßnahmen! So finden sich besonders an günstigen Produkten HDMI-Buchsen, die das Wort „Buchse“ eigentlich nicht verdient haben. Extrem günstig produziert und mit scharfen Kontaktstegen innerhalb der Buchse. Resultat – die dünnen Kontakte innerhalb der HDMI-Stecker werden beim Einstecken verbogen, nach hinten geschoben oder brechen komplett ab.


Haben Sie ein HDMI-Kabel schon oft ein- und ausgesteckt, überprüfen Sie, ob die dünnen Kontakte innerhalb des Steckers noch intakt sind.


Typische Kompatibilitätsprobleme bei HDMI und DVI äußern sich wie folgt:

  • Verlust der gesamten Audiowiedergabe oder Aussetzern und Störungen.
  • Verlust der kompletten Bild- und Tonausgabe.
  • Einfrieren des Signals am Wiedergabe- oder Sichtgerät.
  • Langer HDCP-Handshake, bis eine Verbindung zustande kommt.
  • Kein Zugriff auf die HDMI-Einstellungen am Wiedergabegerät (vor allem bei DVD Playern).
  • Blauer oder schwarzer Bildschirm - einige Sekunden nach dem bereits ein Bild dargestellt wurde.
  • Feine Klötzchenbildung oder blitzende Bildpunkte (Sparkles) durch fehlende Informationen bei der Signalübertragung mit langen Kabeln
  • Bildausfall beim Empfang eines Senders mit aktivierter HDCP-Verschlüsselung

Digitale Signalübertragung - Wie wichtig ist die Qualität der digitalen Verbindungskabel?


Digitale Signalübertragung


Blockschaltbild einer HDMI-Verbindung. Die Daten für das Bild werden über drei getrennte TMDS-Kanäle jeweils für die Farbe Rot, Grün und Blau übertragen. Der Takt wird über den TMDS-Clock-Kanal separat übertragen. Der vom amerikanischen Hersteller Silicon Image entwickelte Übertragungsstandard TMDS steht für „Transition MInimized Differential Signaling“, was in etwa bedeutet „Differentielle Übertragung mit einer minimierten Anzahl von (Pegel-) Übergängen“. Über den DDC-Kanal kann von der Quelle die Fähigkeiten des Empfängers abgefragt werden.


Pinbelegung der HDMI-Buchse.


Wie wichtig ist die Qualität der digitalen Verbindungskabel?

Ein heiß diskutiertes Thema! Kabelhersteller haben natürlich in erster Linie Interesse daran ihre Produkte in das beste Licht zu setzten und werfen mit Fachbegriffen nur so um sich. Hier werden dann Begriffe wie Sauerstofffrei, Kupfer, Gold, zweifache - vierfache Schirmung, Fiber Optic Based Bullet6 HDMI Kabel genannt, um nur einige zu erwähnen. Letztere Kabelart kostet dann so rund 600 Euro für 10 Meter! Natürlich, ein gutes Kabel ist wichtig und es sollte auch nicht unbedingt das billigste der Günstigen sein, aber Messungen belegen mittlerweile, dass selbst teuerste Kabel eines nicht verhindern können: Dass das Signal mit zunehmender Kabellänge schlechter wird! Timingprobleme, die einen Handshake zwischen den Geräten nicht zustande kommen lassen oder die HDCP-Abfrage stören, sind allerdings häufig nicht beim Kabel selbst zu suchen, sondern wie oben bereits erwähnt eher bei den Geräten und der mechanischen Verbindung. Eine schlecht programmierte Soft- bzw. Firmware, qualitativ minderwertige HDMI-Buchsen bzw. Stecker am Kabel, und demzufolge ein schlechter mechanischer Kontakt, kann kein noch so gutes abgeschirmtes Kabel auffangen. Ohne Frage - längere Kabel müssen für eine fehlerfreie Datenrückgewinnung am Empfänger bessere Frequenzeigenschaften aufweisen und hier sollte auch auf eine gewisse Qualität geachtet werden. Bei kurzen Verbindungen von ca. 4 - 5 Meter sind aber selbst günstige Kabel vollkommen ausreichend – bei Längen von nur einem Meter reicht selbst ein Kabel für Euro 9,95! Ein Lichtblick kommt mit HDMI 1.3 – hier wurden auch die Kabeleigenschaften wie Dämpfung, Signallaufzeitdifferenzen, Übersprechen etc. genauer definiert um auch bei längeren Kabeln eine möglicht fehlerfrei Übertragung zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Punkt: Was für Treiberbausteine sind im Gerät integriert. Treiberbausteine, zuständig für die Signalverstärkung, haben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Signaltransport. Ist der Treiberbaustein für lediglich fünf Meter ausgelegt, wie es an vielen älteren Geräten mit DVI-Ausgang der Fall ist, kommt am Ende eines 10-Meter-Kabels definitiv kein ausreichend starkes Signal mehr an. Hier müssen dann sogenannte HDMI oder DVI-Repeater bemüht werden, die das Signal verstärken, um auch größere Distanzen zu überbrücken. Leider kann der Kunde schwierig herausfinden, was für ein Treiberbaustein im Gerät verbaut ist, da hierfür das Gerät geöffnet werden muss – daher gleicht dieses dem in der Einleitung beschriebenen Glücksspiel.


HDMI-Repeater empfehlen sich immer dann, wenn größere Kabellängen überbrückt werden müssen, da selbst in vielen Geräten mit HDMI-Ausgang nur Treiberbausteine bis ca. 5 Meter verbaut sind, obwohl laut Spezifikation 15 Meter erreicht werden sollten.         

 

Das digitale Signal im Bild


Weit offenes Auge - so sieht das „Auge“ eines HDMI-Signales am HDMI-Ausgang eines Gerätes aus. Das Signal ist klar und deutlich, es sind fast keine Störungen erkennbar.

Hier sehen Sie nun das „Auge“, das am Ende eines guten 10-Meter-Kabels noch ankommt. Das Signal ist deutlich schlechter! Das Bild wird zwar dargestellt, aber es kann bereits durch fehlende Informationen zu feinen Klötzchenbildungen oder auch Grieseln kommen. Auch sogenannte Sparkels (kleine blitzende Pünktchen), können bei einer falschen oder erhöhten Dämpfung im Kabel bei größeren Kabellängen ab ca. 7 -10 Metern auftreten. Besonders empfindlich reagiert hier die Kopierschutzabfrage HDCP – die oft ein exaktes Timing und identische Pegel voraussetzt. Hier liegt auch die eigentliche Begründung: Viel wichtiger als das Kabel sind die korrekten Pegel zwischen den beiden angeschlossenen Geräten. Oft sind die Pegel nicht identisch und verursachen dadurch die Handshake-Probleme. So wird bei der Übertragung eines HD-Fernsehkanals mit HDCP-Verschlüsselung, z. B. bei Bullet6 Premiere HD FILM, alle fünf bis sieben Sekunden der HDCP-Handshake erneut überprüft. Wenn das Signal und der Pegel zwischen den beiden verbundenen Geräte nun schlecht ist, kann es dann zu den bereits genannten Problemen wie Bildausfall und Aussetzern kommen – in diesem Fall sind die Geräte nicht kompatibel zueinander und da hilft in den meisten Fällen leider auch kein anderes Kabel!


Was ist bei Bullet6 HDMI auf DVI zu beachten? - Adapter und Umschalter - worauf sollten Sie achten?


Was ist bei Bullet6 HDMI auf DVI zu beachten?

Mittlerweile weitläufig bekannt: HDMI ist abwärts kompatibel zu DVI und stellt verbindungstechnisch in den meisten Fällen auch kein Problem dar. Allerdings können die aufgeführten Kompatibilitätsprobleme auch bei einer HDMI auf DVI-Verbindung auftreten. Häufig problematisch eine Verbindung mit sogenannten adaptierten DVI-Eingängen, die vor allen an Bullet6 Plasma und LCD-Bildschirmen zu finden sind, die auf älterer Technik basieren und deren DVI-Eingänge ursprünglich nur für RGB-Computersignale ausgelegt waren. Hier wurde die Elektronik für die Nachfolgemodelle im Grunde unverändert gelassen und lediglich eine HDCP bzw. 720p / 1080i Unterstützung hinzugefügt. Erkennen kann man diese Bildschirme leicht anhand der unterstützten Farbräume. Wird von einem Bildschirm über den DVI-Eingang nur der RGB-Farbraum unterstützt, kann man mit fast 100-prozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass der DVI-Eingang ein adaptierter DVI-Anschluss aus dem Computerbereich ist. DVD Player die ein vollwertiges HDMI-Protokoll integriert haben nutzen z. B. den DDC (Display Data Channel) um abzufragen, was ein Bildschirm kann – also Auflösung und Farbraum. So stellen sich diese DVD Player nach Abfrage auf den vom Bildschirm unterstützten Farbraum und die Auflösung ein. Kann nach der Erkennung im Setup des DVD Players z. B. nur RGB gewählt werden, und die Auswahl von YCbCr steht erst gar nicht zur Verfügung, ist auch keine 100 Prozentige korrekte Farbdarstellung des Quellmaterials möglich, da der auf den meisten DVDs hinterlegte Bildinhalt mit einem Pulldown (Chroma-Format) von 4:2:0 oder 4:2:2 gespeichert ist. DVD Player, die keine Abfrage über DDC durchführen, müssen von Hand auf das richtige Ausgabeformat gestellt werden. Allerdings stellen viele, vor allem günstige Geräte, diese Einstellungsmöglichkeit erst gar nicht zur Verfügung.


Beherrscht Ihr Bildschirm nur RGB über den DVI-Eingang, kann im Setup „YCbCr“ nicht angewählt werden, da ein DVD Player, der über DDC verfügt, die dementsprechenden Einträge (hier Bullet6 Panasonic S52) ausblendet. Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Schwarzpegel bei einer HDMI auf DVI-Verbindung. Die meisten Geräte mit HDMI-Ausgang verfügen leider über keine Schwarzpegelanpassung im Setup-Menü. Hier kommt es dann zu einer falschen Darstellung von dunklen Bildinhalten, wenn ein adaptierter DVI-Eingang vorhanden ist - Schwarz wirkt hier dann eher gräulich. Allerdings kann auch an Bildschirmen die andere Farbräume unterstützen ein falsch eingestellter Schwarzwert zu einer fehlerhaften Schwarzdarstellung führen. Auch an einigen Bildschirmen kann modellabhängig der Schwarzpegel für den DVI-Eingang umgeschaltet werden.


Meistens bieten nur hochwertige Geräte die Einstellmöglichkeit der Schwarzpegeleinstellung im Setup-Menü an.

 

Adapter und Umschalter - worauf sollten Sie achten

Adapter können natürlich eingesetzt werden. Allerdings sollten Sie Adapter mit Bedacht einsetzen. Jeder mechanischer Übergang hat Einfluss auf das Signal und kann unter Umständen zu weiteren Fehlern im Signal führen. Bei kurzen Kabellängen ist mit wenig Problemen zu rechnen. Bei Kabellängen über 10 Meter können Adapter allerdings auch der Grund sein, dass die Signale nicht mehr richtig ankommen. Mehrere Adapter einsetzen, also z. B. HDMI auf DVI und DVI auf HDMI sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden. Hier ist es oft besser das vorhandene DVI-Kabel gegen eine reines HDMI-Kabel zu tauschen. Auch das Mischen unterschiedlicher Adapter von unterschiedlichen Herstellern kann zu Problemen führen. Ein weiteres Problem stellen HDMI- oder DVI-Verteiler dar. Gegen günstige mechanische HDMI-Verteiler ist nicht einzuwenden – allerdings achten Sie bitte auch hier auf die Kabellänge. Bei großen Kabellängen sollte Sie eher zu einem elektronischen Umschalter greifen. Vorteil hier: Meistens sind in den elektronischen Verteilern bereits Signalverstärker mit eingebaut, die den Kauf eines extra Repeaters erübrigen.

Mit Winkeladaptern, wie hier der Real Matrix Angle von Oehlbach, können Sie Kabel abgewinkelt verlegen und verbinden.


Mit HDMI-Kupplungen können Sie HDMI-Kabel verlängern.


Tipps und Tricks im Umgang mit Bullet6 HDMI und DVI


Tipps und Tricks im Umgang mit Bullet6 HDMI und DVI 

  • Fallen Ihnen über das gesamte Bild verteilt blitzende Pünktchen auf, haben Sie ein Dämpfungsproblem mit Ihrem digitalen Kabel. Tauschen Sie testweise das Kabel gegen ein anderes Kabel aus.
  • Bei Kabellängen bis zu einem Meter können Sie ruhigen Gewissens zu einem günstigen Kabel greifen - einen Bildunterschied werden Sie nicht feststellen. Besteht zwischen den beiden zu verbindenden Geräten keine grundsätzliche Inkompatibilität, sind auch keine Probleme zu erwarten. Haben Sie mit einem nur ein Meter langem Kabel Verbindungsprobleme, hilft in den meisten Fällen auch kein teures Kabel. Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Stecker in den Buchsen am Bildschirm und Zuspielgerät.
  • Bei Kabellängen zwischen fünf und zehn Metern sollten Sie nicht zu dem billigsten Kabel greifen. Aber selbst bei diesen Längen ist ein 300 Euro Kabel nicht unbedingt notwendig. Tauchen hier Verbindungsprobleme auf, haben Sie ein grundsätzliches Entfernungsproblem. So verrückt es sich auch anhört: Hier kann es sogar hilfreich sein, ein hochwertiges teures Kabel gegen ein günstigeres auszutauschen.
  • Schauen Sie sich das Kabel Ihrer Wahl genau an und lassen Sie sich immer ein Umtauschrecht einräumen. Auch wenn das Kabel so dick ist wie Ihr kleiner Finger, sagt das rein gar nichts über die Qualität im Inneren des Kabels aus.
  • Achten Sie auf einen festen Sitz in der HDMI-Buchse. Lässt sich der Stecker in der Buchse hin und her bewegen, ist das ein Zeichen für einen schlechten Stecker am Kabel oder einer minderwertigen HDMI-Buchse.
  • Setzen Sie Adapter mit bedacht ein. Besitzen Sie nur Geräte mit HDMI, setzen Sie nach Möglichkeit auch ein reines HDMI-Kabel ohne Adapter ein. Abhängig von der Kabellänge sind hier Adapter unter Umständen fast genauso teuer wie ein neues Kabel.
  • Haben Sie nur Probleme bei einer HDCP gesicherten Verbindung, bewegen Sie das Kabel am Zuspielgerät und am Bildschirm in der Buchse leicht hin und her bzw. vor und zurück. Oft ist nur der Kontakt innerhalb der Buchse schlecht. Das wirkt sich besonders auf das zeitkritische HDCP-Protokoll aus.
  • Haben Sie über eine HDMI-Verbindung Knackprobleme beim Ton, z.B. beim Umschalten, hilft oft auch kein anderes Kabel. Hier liegt eine Inkompatibilität der beiden miteinander verbundenen Geräte vor. Unter Umständen kann hier ein Firmwareupdate des Herstellers helfen.

Zum Schluss bleibt nur zu sagen: Schöne neue digitale Verbindungswelt – auf dem Papier fantastisch, in der Realität häufig mit kleinen bis großen Problemen behaftet. Beherzigen Sie unsere Tipps und probieren Sie die Fehler einzukreisen – geht wirklich gar nichts hilft nur der Umtausch. Zu Ehrenrettung bleibt zu sagen – HDMI und DVI funktioniert reibungslos, würden sich auch alle Hersteller an die dementsprechenden Vorgaben halten.

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Bullet6 www.hdmi.org