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HD-Wiedergabe mit einem Bullet6 HDMI Bullet6 DVD-Player - Bullet6 Xoro machts möglich

Hardware     Setup     Bild und Ton Bewertung     Formatkompatibilität     Fazit
Setup

Anschluss und Setup

Bildschirme, z.B.:

Beamer:

Sanyo Z4 und Z5


Die Versuchsanordnung unserer Praxistests bestand aus einigen 42” Plasma-TVs (über Scart-RGB,  Bullet6 HDMI,  YUV), einem Bullet6 Xoro 3712W LCD-TV und dem Sanyo Z4 und Z5 (YUV und Bullet6 HDMI).  Der Ton lief über die bewährte DD Kombination aus Marantz und Teufel,  verbunden per Spdif Coax Kabel und analogem 5.1 Anschluß für die  Hörprobe. Umgeschaltet wurde über die vorzüglichen Gefen-Switches.

Verfügt das TV über einen HDMI mit DDC, verständigen sich Player und TV automatisch auf die optimalste HDMI-Einstellung. Das funktioniert beim Xoro lobenswert gut.

In der getesteten Firmware-Version V 1.30A gibt es einen Bug, der verhindert, das der Player aus dem Standby per Fernbedienuing wieder eingeschaltet werden kann. Ein, in den nächsten Tagen auf der Xoro-Homepage verfügbares, Firmware-Update auf 1.30E, welches uns kurz vor Testende zur Verfügung gestellt wurde, behebt diesen Mangel.

Nach dem Einschalten empfängt uns der gewohnte rote Xoro-Schirm.

Das Setup ist von der Farbgebung arg gewöhnungsbedürtig, der Lesbarkeit schadet die Optik aber keinesfalls. Ob die Firmware auf dem leidigen Syabase basiert, lässt sich für uns nicht mit Sicherheit feststellen. Die Funktionalität ist jedenfalls absturzsicher und, für einen Sigma-Chipsatz, recht schnell. Das Setup ist bewusst aussergewöhnlich schlank und einfach gehalten.

Auf eine automatische Einstellung des TV-Standards hat Xoro leider verzichtet. Das ist auch beim Sigma Designs 8620 möglich, bedarf aber eines Extra-Menüpunktes.

Keine Rätsel gibt es beim Format-Abgleich.

Alle Formate auf einen Blick. Die Fbas-Buchse ist bei nichtskalierten Formaten immer aktiv. Ein gleichzeitiges Betreiben von z.B. Komponente und HDMI ist nicht möglich.

Hier fehlt uns eine Einstellung zur Handhabe von WMV9-Dateien.

Eindeutig, aber ohne jegliches Setup für die analogen 5.1-Ausgänge: Die Lautsprecher-Einstellung.

Die Kindersicherung funktioniert, wie immer, nur, wenn die DVD das auch unterstützt.

Auf einigen (S-)VCDs ist eine Menüstruktur enthalten. Hier kann man einstellen, ob der Player diese Struktur beachten soll.

Nach Einstellung der Sprache gibt es einen Player-Reset. Einmal auf Deutsch gestellt, berücksichtigt der Player dies bei allen sprachrelevanten Variablen, also auch bei den DVD-Sprachen und Untertiteln.

Etwas verklausuliert: Das ist ein Player-Reset.

FW-Updates werden nicht automatisch gestartet, sondern hier angewählt. Ein Update-Vorgang dauert satte 20 Minuten, der Fortgang wird auf dem TFT und dem TV detailiert angezeigt. Viele Sigma Design Player bieten eine Art Notstart zum erneuten Update-Start, falls das Update misslingt. Beim Xoro vermissen wir diese nützliche Funktion.

So weit, so kurz und knapp. Das Setup ist sicherlich beispielhaft übersichtlich und einfach zu bedienen. Wir vermissen jedoch schmerzlich eine Konfigurationsmöglichkeit für HDMI und den Pulldown.

Das Video-Setup bietet für die Einstellung des HDMI lediglich die Auswahl der Skalierung. Alles weitere übernimmt DDC, der Datenkanal des HDMI. Aber nur, wenn das TV entsprechende Informationen zurücksendet. Leider kann man den Farbraum, nicht manuell einstellen, was Probleme bei der Adaptierung auf DVI mit erweitertem RGB-Farbraum oder YUV-Farbräumen bedeuten kann. Viele Bildschirme besitzen lediglich eine PC-Adaption der DVI-Schnittstelle und erlauben einen RGB 8-Bit Farbraum. Der Player stellt sich zwar automatisch auch auf diesen Wert ein, er muss dazu aber auch ein entsprechendes Signal des TVs bekommen. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Farbverfälschungen in dunklen Bildbereichen kommen.

PAL-DVDs können entweder interlaced-Material oder progressives Material enthalten. Bei interlaced Material fügt der Player jeder fehlenden Zeile eine selbstberechnete hinzu. Bei progressivem Material setzt er zwei, auf der DVD vorhandene, Halbbilder wieder richtig zusammen. Wie der Player dies tun muss, ist in den Flags der DVD, in den IFO-Dateien und dem Vob-Datenstream, festgelegt.  Der Xoro liest seine Flag-Informationen nicht aus den Ifos, sondern aus  den Vobs. Leider werden die Flags auf den DVDs sehr oft falsch gesetzt, d.h. der Player liest ein interlaced-File als progressiv oder umgekehrt, mit entsprechenden Fehlern beim Deinterlacing. Dies könnte man durch eine manuelle Vorwahl des entsprechenden Modus umgehen. Der Xoro HSD 8500 bietet leider auch diese Einstellung nicht.

Für Code-Free gibt es keine Tastenkombination. Xoro wird dieser Tage ein Firmware-Update online stellen, bei dem es zusätzliche Dateien zur RC Einstellung geben wird.

Der Browser

Startet man den Player mit eingelegter Disk, fragt dieser erst höflich an, wie er mit der Situation umgehen soll.

Entscheidet man sich für "Andere Tasten", landet man in einer Vorwahl. Hier muss man sich entscheiden, welche Dateien im Browser angezeigt werden sollen.

Die Ordnerstruktur ist schlüssig und eindeutig.

Endlich! Xoro gibt uns 54 Zeichen im Filenamen, damit kann man prima navigieren !

Die Dateinamenkennzeichnungen, wie z.B. *.ts oder *.MPG werden angezeigt. Wählt man eine Datei an, wird auch nur diese wiedergegeben, danach schaltet der Player zurück in den Browser. Umgehen kann man dies, wenn man auf der linken Seite die Vorauswahl ""Play All" trifft.




Weblinks:
Bullet6 www.xoro.de
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