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HDMI-DVD-Player Tevion 2008-F

Vorstellung, Testumgebung     Hardware     Tabelle Connections     Anschluss und Setup     Tabelle Generell Specs     Bild und Tonqualität     Tabelle Medienkompatibilität     Formatkompatibilität mit Tabelle     Fazit    
Anschluss und Setup
Anschluss und Setup

Der Tevion DVD 2008-F musste sich an unserer Referenzanlage über einen Gefen 4x1 Verteiler mit einem Bullet6 Pioneer PDP427XA Bullet6 Plasma, einem Bullet6 Panasonic 50PZ500 Full-HD Plasma und dem Epson EMP-TW1000 Full-HD-  Bullet6 Beamer beweisen. Der Ton wurde über eine Bullet6 Denon 2808/Teufel  Kombination zugespielt. Umgeschaltet haben wir über den preiswerten,  aber funktionell hervorragenden ELV-HDMI-Switch , verkabelt wurde mit Argentum-Kabeln vom al-Kabelshop. 

Dank der Entwicklungsabteilung von Siemssen ist der Anschluß über Bullet6 HDMI ohne umständliche vorherige Verkabelung mit einem analogen Videoausgang und entsprechendem Einstellungsmarathon über das Setup dank eines Drucks auf die HDMI-Taste der Fernbedienung nun beispielhaft schnell erledigt. Hängt der Player nur an einem TV, ist die Einstellung "PCM" im Audio-Setup ok. Bei Zuspielung über einen AV-Receiver sollte dort PCM/RAW gewählt werden.

Bekannt, hell und nicht unbedingt hübsch: Das Tevion-Einschaltbild

Das Setup ist - bis auf ganz wenige Ausnahmen - sehr gut übersetzt und unterscheidet sich in diesem Punkt von den Setups der meisten anderen ZV888 Budget-Player.

Neben den allgemein üblichen Spracheinstellungen hat Tevion verschiedene Zeichensätze für Mpeg 4 Untertitel integriert, die die Sonderzeichen der entsprechenden Sprachen korrekt anzeigen können oder aber auf die spezifischen Zeichensätze zurückgreifen. Die Position der Untertitel wird vom Player automatisch an den voreingestellten Bildschirm angepasst, bei 4:3-TV also tiefer, bei 16:9-TVs höher, in jedem Fall aber sichtbar im Bild. Eine Einstellung braucht dafür im Setup nicht vorgenommen werden.

Altlasten schleppt der Tevion im Video-Setup mit sich herum, das leider nicht korrigiert wurde. So finden wir immer noch die völlig überflüssigen Videoregler für Helligkeit und Schärfe, mit denen man nichts einstellen, das Videosignal aber derart verbiegen kann, das das Bild nicht mehr genießbar ist. Die Einstellung sollte für beide Regler tunlichst auf "8" belassen werden!

Auch der Tevion erkennt keine WSS-Flags von Mpeg-Dateien. Alternativ bietet er die entsprechenden Voreinstellungen der Aspec-Ratio an, die Auto-Anpassung arbeitet dabei eher leidlich.

Einen seperaten Progressiv-Scan-Schalter hat auch der Tevion nicht an Board. Die entsprechende Einstellung im Setup hätte besser "YUV" heissen sollen, denn genau diesen Anschluß aktiviert sie. Nun gut, dank der vorhandenen Taste auf der Fernbedienung ist dieser Fehler verschmerzbar. "HD" bedeutet bei einem Bullet6 DVD-Player " HDMI-Ausgang". Hier sei noch einmal in aller Deutlichkeit erwähnt, dass der Tevion DVD 2008-F kein HD-Player ist, er skaliert Pal und Ntsc-Signale lediglich entsprechend hoch, die Bildinhalte bleiben dabei gleich. "Component" aktiviert die Composit-Fbas-Ausgabe über den entsprechenden Chinch-Ausgang.

Die Auflösung des HDMI-Anschlusses lässt sich entsprechend konfigurieren. Wir empfehlen eine manuelle Justierung, die Stellung "Auto" erwies sich bei unseren Tests als sehr unzuverlässig. Der Komponententen- und der VGA-Ausgang sind ebenfalls skalierbar. Dazu muss lediglich der HDMI-Ausgang entsprechend konfiguriert werden, das Signal liegt dann auch am YUV und am VGA an. Der Player skaliert auch kopiergeschützte DVDs analog problemlos hoch. Der YUV-Ausgang kann bis zu 720p störungsfrei skaliert werden, über VGA klappte es auch bis 1080i.

PAL-DVDs  können  entweder interlaced-Material oder progressives Material  enthalten. Bei  interlaced Material fügt der Player jeder fehlenden  Zeile eine  selbstberechnete hinzu. Bei progressivem Material setzt er  zwei, auf  der DVD vorhandene, Halbbilder wieder richtig zusammen. Wie der Player  dies tun muss, ist in den Flags der DVD festgelegt. Leider  werden  diese Flags sehr oft falsch gesetzt, d.h. der Player liest ein   interlaced-File als progressiv oder umgekehrt, mit entsprechenden   Fehlern beim Deinterlacing. Dies kann man durch eine manuelle Vorwahl   des entsprechenden Modus (z.B. "Film" und "Video") umgehen. Der Tevion DVD 2008-F bietet leider auch diese Einstellungen nicht.

Das  Video-Setup bietet für die Einstellung des HDMI  lediglich die Auswahl  der Skalierung. Leider  kann man den Farbraum nicht manuell einstellen, was Probleme bei der  Adaptierung auf DVI  bedeuten kann. Viele Bildschirme besitzen  lediglich eine PC-Adaption  der DVI-Schnittstelle und erlauben einen  RGB 8-Bit Farbraum. Der Player  stellt sich zwar automatisch  auf  diesen Wert ein, er muss dazu  aber auch ein entsprechendes Signal des  TVs bekommen. Ist dies nicht  der Fall, kann es zu Farbverfälschungen  in dunklen Bildbereichen kommen. 

 

Der analoge 5.1 Ausgang lässt sich vielfältig konfigurieren. Er ist die einzige Wiedergabemöglichkeit für DVD-Audio, deshalb wünschten wir uns auch eine Pegelanpassung.

Die Verzögerung kann in - etwas groben - Schritten eingestellt werden.

Der "Night-Mode" ist eine Kompression, um den lautesten Stellen bei der Wiedergabe die Lautstärke-Spitze zu nehmen. "Pro-Logic" umfasst lediglich die Parameter der Dolby Prologic I Schaltung.

Die Kindersicherung funktioniert wie immer nur, wenn die DVD eine entsprechende Funktion auch vorsieht.

Da der Tevion DVD-Audio abspielt, sollte man vorwählen, ob entsprechende Disks über den analogen 5.1 Ausgang die entsprechende DVD-Audio-Tonspur vorwählen, oder auf die Dolby-Digital Videospur zurückgreifen, die technisch weniger aufwändig ist, dafür aber auch digital am Spdif und HDMI anliegt.

 Exkurs:

Die Codefree-Prozedur

1) Schublade öffnen

2) über die Fernbedienung 4 mal die Ziffer 9 eingeben, 1-2 Sekunden warten und dann der Code

also

9999 1 für Code 1
9999 2 für Code 2
u.s.w

9999 9 für Codefree

Die Firmwareversion kann man abfragen, in dem man

* die Schublade öffnet
* auf Title drückt.


Der File-Browser

Player wie der Tevion DVD-2008-F dienen vielfach auch der Wiedergabe von PC-Audio- und Video-Dateien. Diese werden in einem sogenannten File-Browser angezeigt und können dort mit den Pfeiltasten der Fernbedienung angewählt werden. Damit eine praxisgerechte Navigation möglich wird, sollten die darstellbaren Zeichen eines Dateinamens ausreichend lang sein. Fernöstlichen Firmware-Entwicklern liegt dieser Gedanke fern, da die dort üblichen Schriftzeichen in weit weniger Anzahl die Bedeutung einer Datei beziffern können. Auch beim Tevion DVD 2008-F können lediglich 15 Zeichen im Browser angezeigt werden, damit ist eine Navigation so gerade eben noch möglich. Das 25 Zeichen in einem ZV888-Browser möglich sind, zeigt z.B. LG mit den entsprechend angepassten Playern.

15 Zeichen - arg knapp bei längeren Dateinamen.

Zum Vergleich: Der Filebrowser des LG DNX 190UH mit 25 darstellbaren Zeichen.

Sehr reduziert  wird die Darstellung der Filenamen bei Zuführung über Speicherkarten oder angeschlossenen USB-Medien in Fat16-Formatierung. Hier werden dann nur 8 Zeichen angezeigt, wovon 6 effektiv brauchbar sind. Eine Navigation ist fast unmöglich. Eine Möglichkeit, dennoch 15 Zeichen anzeigen zu lassen, ist die Formatierung der Datenspeicher mit Fat32.




Weblinks:
Bullet6 www.aldi.de
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Wissenswertes
Was bedeutet
"HD-ready" und "HD-ready 1080p"?




Was ist HDTV?


Was bedeutet HDCP?


Was kann welche Version?

1.0, 1.1, 1.2, 1.2a, 1.3a/b/c, 1.4


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