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HDMI-DVD-Player Tevion 2008-F

Vorstellung, Testumgebung     Hardware     Tabelle Connections     Anschluss und Setup     Tabelle Generell Specs     Bild und Tonqualität     Tabelle Medienkompatibilität     Formatkompatibilität mit Tabelle     Fazit    
Bild und Tonqualität

DVD-Funktionalität

Der Tevion liest DVDs relativ fix ein (ca. 8-11s), die Navigation in Menüs ist, dank der funktionalen Fernbedienung, absolut problemlos. Der Tevion reagiert ganz leicht zeitverzögert auf Befehlseingaben, was aber keineswegs übermässig stört. Weit mehr störend ist die Unsitte, bei schnelleren Suchlaufgeschwindigkeiten lediglich eine Diashow zu produzieren. Von einer flüssigen Wiedergabe ist das Gebotene weit entfernt, das Einsprungverhalten wurde hingegen leicht verbessert, der Player trifft dennoch nicht immer die exakte Stelle.

Das OSD beschränkt sich auf die obige Darstellung, die mit der Taste "Display" aktiviert wird. Eine Restzeitanzeige auf dem Display wird nicht angeboten.

Die, in unserer Medientabelle dokumentierte,  Kompatibilität endet bei so profanen Dingen wie z.B. der Abspielbarkeit einer DVD-VR, wie sie von DVD-Rekordern der DVD-R Fraktion gern erstellt wird. Nicht, das wir hier Siemssen einen konkreten Vorwurf machen wollen: Dieses Manko haben fast alle gängigen Bullet6 DVD-Player, was den Umstand für Besitzer solcher Rekorder nicht angenehmer macht. Ansonsten spielt der Tevion so ziemlich alles, was man ihm in die Lade schmeisst. Einen Layerbreak konnten wir weder bei Kauf-DVDs, noch bei Verwendung diverser DVD+DL und DVD-DL erkennen. Letztere akzeptiert der Player auch, wenn sie mit dem, in dieser Beziehung ein wenig kritischen, Brennprogramm Nero erstellt werden. Die Fehlerkorrektur arbeitet nach Abgleich mit der Burosch Professional bestenfalls mittelmässig, allzu verkratzt sollten die Medien nicht daherkommen. Bei misshandelten DVDs, wie sie vielfach aus Videotheken stammen, konnten wir allerdings keine Defizite erkennen.

Bild- und Tonqualität bei DVD-Wiedergabe

Die Bild- und Tonqualitt entspricht weitesgehend dem vergleichsweise hohen Niveau aller Zoran Vaddis 888-Player, ohne das sich der Tevion 2008-F durch den HDXTreme-Scaler von seinem Vorgänger 2007-F absetzen konnte. Die Videomesswerte sind allesamt innerhalb der Norm, was noch vor wenigen Jahren für einen 50¤ Player undenkbar gewesen wäre.

(Die Abbildungen sind digitale Screenshots voPanasonic 50PZ700, zugespielt mit 1080p über Bullet6 HDMI von der Peter Finzel Test DVD)

 

 

Deinterlacer-Test: Links im Bild sollten feine Querstreifen zu erkennen sein, die abrupt verschwinden, sobald sich der innere Bildauschnitt in Bewegung setzt, was auf einen zu früh einsetzenden und zu steil agierenden Filter schliessen lässt.

In der Stufe drei manifestiert sich das Beobachtete: Nicht nur die Linien im bewegten Innenbild verschwinden bei Bewegung, auch die stillstehenden Linien am linken Bildrand verschwinden bei bewegten Bildanteilen.

Keinen Anlass zur Klage gibt die Auflösung des Tevion 2008-F bei Zuspielung in 1080p.

Im praktischen Betrieb äussern sich unsere Beobachtungern in fehlenden kleinsten Details der Bildinhalte, wie ein Quercheck uber unseren Epson Full-HD Referenzbeamer eindrucksvoll bewies. Hier kann ein Bullet6 Denon DVD 2930, ein Bullet6 Toshiba HD-XE1 und auch ein Oppo 981HD an Detailfülle deutlich zulegen, auch ein Bullet6 Panasonic S52 verweist den Aldi-Player in Punkto Feinauflösung in seine Schranken.  Nun wird ein 50¤-Player kaum zur Befeuerung eines Full-HD-Beamers erworben, abgesehen von den letzten Details bietet der Tevion hier übrigens - preisklassenbezogen - eine ausgezeichnete Vorstellung. Das Bild wirkt, wohl auch durch den Filtereinsatz, ständig sehr ruhig und stabil, Farben fransen auch in Details wenig aus, Farbflächen bleiben ruhig. Dieser Eindruck bestätigt sich bei Betrachtung von DVDs auf unseren Referenzbildschirmen. Auch hier fällt zwar im unfairen Direktvergleich mit den DVD-Player-Boliden deren bessere Darstellung und Feinzeichnung auf, preisklassenbezogen ist die Darbietung des Tevion allerdings immer noch sehr gut. An gängigen Displaygrößen bis 42" lässt sich mit dem 50¤-Gerät erstaunlich gut leben.

Es liesse sich noch besser leben, wenn nicht viele DVDs falsch geflagt wären. Dazu folgender Ausflug in die Welt des DVD-Authoring:

 Exkurs

Pulldown-Flags auf DVD
Sogenannte Flags kommen in der digitalen Welt in vielen Bereichen zum Einsatz. Auf DVDs, in einem Satellitensignal, im Kabelsignal für das Fernsehen - um nur einige zu nennen. Ein Flag bezeichnet eine Variable, die einen gewissen Status festlegt, um z. B. einem Wiedergabegerät mitzuteilen, wie es sich für die Ausgabe einstellen soll. So sendet z. B. Bullet6 Premiere auf ihrem Premiere HD Kanal einen Flag, der dem HDTV Sat-Receiver mitteilt, dass er HDCP aktivieren soll. Die Flags, von denen wir hier allerdings im Speziellen reden möchten, befinden sich auf allen Film-DVDs, die Sie käuflich erwerben können. Das Problem ist, sie sind oft falsch oder gar nicht gesetzt und das kann bei vielen DVD-Playern zu einer schlechteren Bildausgabequalität führen. In diesem Artikel geht es um zwei ganz spezielle Flags. Diese beiden Flags, zuständig für die Kennzeichnung, wie das Filmmaterial auf der DVD hinterlegt ist, also Interlaced oder Progressiv, ist die Wurzel des Übels. Zum einen sind die MPEG-Streams, also die sogenannten VOB-Files auf einer DVD, mit einem Flag versehen und zusätzlich befindet sich auch in den IFO-Files ein Flag, der den gleichen Steuerbefehl enthält. Dazu aber später mehr.

Was für Bilder befinden sich auf einer DVD?

Vorher muss man wissen, dass sich auf einer Film-DVD entweder Vollbilder (progressives Material) oder zwei einzelne Halbbilder (interlaced Material), aus denen sich wieder ein Vollbild zusammensetzen lässt, befinden. Bei Film-DVDs, auf denen der Film als Intelaced-Material gespeichert ist, wird vorher im Masteringstudio von jedem Kinobild, also jedem einzelnen Frame (Vollbild), eine digitalisierte Aufnahme erstellt und diese dann zerlegt in zwei Einzelhalbbildern (Interlaced) auf der DVD gespeichert. Da die Halbbilder fast immer von einer Kinofilmvorlage erstellt werden, und dadurch auch keine Bewegungen zwischen den beiden Halbbildern stattfindet, weil beide Halbbilder ja vom gleichen digitalisierten Vollbild (Frame) stammen, lassen sich diese beiden Halbbilder dann auch ohne jegliche Logik wieder zu einem ganzen Vollbild ohne Qualitätsverlust zusammensetzen. Zum Kombinieren der passenden Halbbilder können nun zusätzliche Flags im MPEG2-Datenstrom vorhanden sein, die die Zusammengehörigkeit von Halbbildern kennzeichnen, welche beiden Halbbilder wieder zu einem Vollbild zusammengefügt werden können. Leider sind diese aber oftmals falsch gesetzt oder gar nicht vorhanden, was zu unschönen Resultaten wie Bildflackern, Kantenbildungen bzw. Kantenflimmern bei der Bilddarstellung führen kann. In diesem Fall weiß der DVD-Player nicht, welche Halbbilder zeitlich zusammengehören und vermischt unter Umständen unpassende Halbbilder miteinander.

Was machen DVD Player?

In den meisten Fällen, und hier beginnt das Problem, befinden sich aber progressive Bilder auf einer Film-DVD, auch wenn die VOBs meistens falsch auf Interlaced geflagt sind. Ist interlaced Material auf einer DVD vorhanden, haben DVD Player der gehobenen Preisklasse, die z. B. mit einem Faroudja oder Silicon Optix Chip ausgestattet sind, einen Motion Adaptiven De-Interlacer verbaut, der bei vorhandenem  Interlaced-Material die Halbbilder in Echtzeit untersucht, um daraus wieder ein möglichst optimales Vollbild zu erstellen und auszugeben. Diese DVD-Player kümmern sich erst gar nicht um die beiden Progressiv- bzw. Interlaced-Flags, nicht im MPEG2-Datenstrom und auch nicht in den IFOs der DVD. Wird progressives Bildmaterial von Adaptiven De-Interlacern erkannt, werden die Vollbilder einfach unverändert weiter verarbeitet. Günstigere DVD-Player hingegen sind meistens reine Flag-Reader, die noch dazu oft nicht den Flag im MPEG2-Datenstrom, also im VOB auslesen, sondern ausschließlich den im IFO-File. Diese Geräte verfügen zusätzlich meistens auch über keinen Motion Adaptiven De-Interlacer. Hierzu gehören z. B. DVD-Player mit MediaTek Chips und teilweise, abhängig von der Firmware, Geräte mit Zoran Chips. DVD Player mit Sigma Designs oder Bullet6 Panasonic Chips lesen z. B. den Flag im VOB aus. Ob Ihr DVD-Player nun ein reiner Flag-Reader ist, egal ob er den Flag aus dem IFO oder VOB ausließt, können Sie in den verfügbaren Setup-Einstellungen Ihres Gerätes leicht herausfinden. Taucht in Ihrem Setup- oder eines der Untermenüs ein Eintrag für den Übertragungsmodus oder auch P-Scan-Modus genannt auf, können Sie hier von Hand den DVD-Player von „Auto“ in den „Filmmode“ schalten. Ist bei Ihnen ein derartiger Eintrag nicht vorhanden, können Sie mit fast 100-prozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass der DVD-Player im Auto-Modus läuft und nur den Flag aus dem dementsprechenden IFO-File oder VOB ausliest.



Zu Anfang des Blockbusters Underworld–Evolution kann der Effekt der Bildverschlechterung anhand der roten Laufschrift gut erkannt werden. Behandelt der DVD-Player die auf einer DVD enthaltenen Vollbilder als Interlaced-Material, sind die Schriftkanten ausgefranst und flimmern. Nach dem der DVD-Player in den Filmmode, also den progressiven Modus, geschaltet wurde, nicht zu verwechseln mit der Bildausgabe 576p oder 720p, ist dieser Effekt verschwunden.



Beispiel für den Übertragungsmodus: Der Panasonic DVD-S52 lässt sich über das Menü von Hand auf den Filmmode stellen und gibt dann falsch geflagte DVDs richtig aus. Dieser Player gehört allerdings zu der Art von Flag-Readern, die den Flag aus dem VOB und nicht aus dem IFO auslesen.

Wie Sie falsche Flags erkennen und auslesen

Die Entscheidung, wie das Filmmaterial auf die DVD kommt, entscheidet das Masteringstudio vor Produktionsbeginn. Wird das Filmmaterial progressiv auf die DVD gebracht, ist die Sache einfach und beide Flags, also im MPEG2-Stream und im IFO-File müssen auf progressiv gesetzt sein. Wird die Entscheidung getroffen, dass der Film interlaced gespeichert werden soll, müssten die Flags beide dementsprechend auf interlaced gesetzt werden. Hier liegt nun genau das Problem: Oft wird, eigentlich progressives, Bildmaterial im MPEG2-Stream und im IFO-File auf Interlaced geflagt, das Resultat sind die erwähnten Bildfehler, da der DVD-Player probiert, Halbbilder zusammenzusetzen, die gar nicht existieren.

Hier ein paar exemplarische Beispiele fehlerhafter DVDs:

  •  Underworld Evolution - Film ist sowohl im MPEG2-Datenstrom als auch im
    IFO-File auf Interlaced (Camera) geflagt, obwohl das Filmmaterial auf
    der DVD als progressive Bilder, also Vollbilder, enthalten ist.

  • V
    wie Vendetta - Die verschiedenen Film-VOBs sind mal Interlaced mal
    Progressiv geflagt, obwohl alles VOBs als Vollbilder hinterlegt sind –
    der IFO-File ist zusätzlich verkehrt auf Interlaced geflagt.

  • Herr der Ringe – Die zwei Türme - Die VOBs sind alle Interlaced geflagt – in den IFOs sind die Flags auf Progressiv gesetzt.
  • Poseidon
    - Die verschiedenen Film-VOBs sind mal Interlaced mal Progressiv
    geflagt, obwohl alle VOBs auf der DVD als Vollbilder hinterlegt sind –
    der IFO-File ist zusätzlich verkehrt auf Interlaced geflagt.
    


Wie im Setup-Kapitel schon beschrieben, kann man beim Tevion weder den Pulldown manuell vorwählen, noch ist der Chipsatz zu einer adaptiven File-Erkennung geeignet. Daraus resultiert, das falsch geflagte DVDs mit entsprechenden Bildfehlern dargestellt werden. Sehr schön zu beobachten ist dies an der DVD Gladiator, die mehrfach den Flag wechselt. Hier flimmern Bildinhalte deutlich, Kanten reissen auf.

Die Adaption von HDMI auf DVI ist theoretisch problemlos möglich, in der Praxis entsprechen viele DVI-Eingänge von TVs nicht der Norm, sind vielmehr vom PC adaptiert und verlangen eine Zuspielung im RGB-Farbraum. Lässt sich ein HDMI-Ausgang am Player im Farbraum konfigurieren, ist das auch kein Problem. Ist der Player allerdings (normgerecht) auf die Ausgabe des YUV 4:2:2 Farbraums eingestellt und lässt sich nicht auf einen RGB-Farbraum justieren, resultieren im Zusammenspiel mit einem adaptierten DVI-Bildschirm daraus starke Bildfehler vor allem in dunklen Bildbereichen. Hier wünschten wir uns Einstellmöglichkeiten für RGB und YUV, jeweils im einfachen und erweitertem Farbraum.

Die analogen Ausgänge des Tevion sind ohne Fehl und Tadel. Die Messungen ergaben, das hier das hohe Niveau der Vorgänger beibehalten wurde. So hält der Player über den gesamten Messbereich die Norm, zeigt lediglich ein recht starkes Einschwingverhalten. Der Multiburst ist bis 5MHz linear, das ist ein sehr guter Wert. Die Rauschwerte sind vorzüglich (Luma -71db, Chroma AM -77db, PM - 72 db), bei den Farbwerten ergibt sich lediglich eine 1% Erhöhung des Rotwertes gegenüber G und B. Das Flankensignal ist mustergültig.

Kann der Tevion DVD 2008-F nun auch im Heimkino zum Einsatz kommen? Zur Beantwortung dieser Frage haben wir unsere Messlatte bewusst - und damit preisklassenbezogen absolut unfair -sehr hoch angelegt. Die Bildausgabe über HDMI konnte dennoch im Ganzen recht gut gefallen, in einigen Punkten sogar mit den DVD-Player-Boliden mithalten. Seine Eignung fürs Heimkino würde der Tevion noch mehr untermauern, könnte sich Siemssen entschliessen, die Schlampereien der DVD-Anbieter bezüglich des Pulldown-Flags beim Authoring mit einem schlichten Setup-Eintrag auszubügeln und den Filter, der bei bewegtem Bild viele Details glatt bügelt zu entfernen. Gerade der HDXTreme2 bietet hier ein weites Feld der Verbesserungsmöglichkeiten.

Der DVD-Ton wird über die Spdif- undc HDMI-Ausgabe ohne hörbaren Jitter an den AV-Receiver weitergeleitet, dessen Qualitäten dann im Wesentlichen die Substanz des Gebotenen bestimmen. Die analogen 5.1 Ausgänge können sowohl Dolby Digital, als auch dts wandeln, die gebotene Qualität entspricht dabei allerdings der Preisklasse des Players. Der Sound klebt an den Lautsprechern, eine Staffelung ist nicht zu erkennen. Die Dynamik stimmt, hohe Töne wirken allerdings angestrengt mit der Tendenz zur Aufdringlichkeit. Ein ähnliches Bild ergibt sich an den Stereo-Ausgängen über Chinch und Scart, die übrigens ebenfalls DD und dts downgraden können. Für die Ausgabe über die TV-Lautsprecher reicht das Gebotene allemal, für den gepflegten, brachialen Heimkino-Sound empfehlen wir nachdrücklich die digitalen Ausgänge.

Der CD-Spieler 

Die Ausgaben des PCM-CDDA Tons gelingt dem Tevion am besten über die digitalen Spdif- und HDMI-Ausgänge. Hier ist kein Jitter störend zu vernehmen, einem guten AV-Receiver wird hier eine sehr gute Wandlung gelingen. Die analogen Ausgänge zeigen ein ähnliches Verhalten wie beim Kinoton und sind zum DVD-Genuss nicht zu empfehlen.

Der MP3-Player 

Der Tevion DVD 2008-F bringt die MP3-Files relativ gut an die digitalen Ausgänge. Wir wünschten uns zwar hier und da ein wenig mehr Auflösung in den Höhen oder einen brachialeren Tiefenunterbau, preisklassenbezogen ist das Gebotene aber über jeden Zweifel erhaben und entspricht auch hier den Vorgängermodellen.

Der Tevion zeigt ID-3 Tags im Browser und sogar im Gerätedisplay komplett an. Eine Zufallswiederholung gelingt nur im entsprechenden Ordner.

Zoran Vaddis 888-Player haben seit ihrem Erscheinen Probleme mit MP3-Dateien, die größer als 80 MB sind. Dieser Bug ist auch beim Tevion DVD 2008-F immer noch nicht behoben.

Der DVD-Audio-Player

Zur DVD-Audio-Wiedergabe   eines Players der 50¤-Klasse gilt lediglich festzuhalten, das der Tevion löblicherweise entsprechende DVDs abspielen kann. Er liefert den Ton dabei nur über die analogen 5.1-Ausgänge, der HDMI kann die hochwertigen digitalen Signale nicht weiterleiten. Konfiguration und Klangqualität verlangen bei entsprechend hochwertigen Signalen eine adäquate Aufbereitung, die kann ein Player dieser Preisklasse nicht schultern. Oftmals ist die Klangqualität der DD oder dts-Videospuren, ausgegeben über Spdif, der DVD-Audio-Wiedergabequalität über die analogen Ausgänge weit überlegen.

Fotowiedergabe

Bei der Jpeg-Wiedergabe  kann der Tevion aufgrund des verbauten ZV888 glänzen. Der Chipsatz ermöglicht über HDMI, YUV und VGA die Ausgabe von Jpegs bis zu 1920 x 1080 Bildpunkten. Das ist qualitativ deutlich mehr, als die besten Jpeg-Pal-Darsteller bieten können und lohnt die Vorführung der Fotos am HD-Ready oder Full-HD TV. Dabei können die Bilder auch über die Kamera-Speicherkarte direkt oder über den USB-Anschluss zugeführt werden.

Die Multimedia-Anschlüsse

Die Wiedergabe über die Speicherkartenleseslots und den USB, den Siemssen mit 2.0 Full-Speed (nicht zu verwechslen mit der entsprechenden High-Speed-Variante!) angibt, geht recht komfortabel vonstatten. Ein Druck auf die USB/Card-Taste der Fernbedienung, schon sind die Dateien der Speichermedien zu sehen - naja, so mehr oder weniger.

8 Zeichen im Card/USB-Browser, von denen 6 Zeichen zur Dateifindung effektiv genutzt werden können - das ist zur Navigation eindeutig zu wenig!

Zusätzlich zur Browser bedingten Einschränkung der Dateianzeige erlauben sich Zoran-Player noch andere Eigenheiten. So werden die Files nicht alphanumerisch geordnet, sondern erscheinen in der Reihenfolge, in der sie aufs Medium geschrieben wurden. Zudem können dem Tevion über USB/Card keine Nero-Digital-Files zugespielt werden, sie erscheinen erst gar nicht im Browser.

Die Kompatibilität mit USB-Festplatten ist nicht Umfang der Player-Specs. Es funktioniert dennoch, in einem eingeschränkten Rahmen. Zuerst einmal verlangt der Player eine Fat32-Formatierung der Platte, die Partition muss primär und als erste auf der HDD angelegt sein. Das gibt, ohne Hilfsprogramme, Probleme mit der Platten-Formatierung von Windows XP, das hier nur 32GB große Partitionen anlegen kann. Der Tevion kann Partitionen bis ungefähr 200GB erkennen. Dabei ist es allerdings massgeblich, welcher Chipsdatz im USB-Gehäuse werkelt. Die Dvdboard-User haben hier kompatible Lösungen für ZV888-Player zusammengetragen, die Ergebnisse dürften auch für den Tevion tragen.

Als Besonderheit kann der Tevion über USB Tracks von CDs (CDDA) in MP3 auf einem USB-Stick speichern. Das funktioniert recht gut, wenn auch logischerweise nur in Echtzeit und wahlweise mit 128KBit/s oder 320KBit/s.

 




Weblinks:
Bullet6 www.aldi.de
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Wissenswertes
Was bedeutet
"HD-ready" und "HD-ready 1080p"?




Was ist HDTV?


Was bedeutet HDCP?


Was kann welche Version?

1.0, 1.1, 1.2, 1.2a, 1.3a/b/c, 1.4


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