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Was ist HDTV?

Wie wird gesendet und warum werden neue Empfänger benötigt?

Alle der erwähnten HD-Kanäle werden im Neuen MPEG 4/AVC- alias H.264 Format, in einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten, im „interlaced“ Zeilensprungverfahren übertragen, also in 1080i.

Auflösungsvorteil von HDTV

  • 1080p (Progressives Signal) – 1920x1080 mit 2.073.600 Pixel im 16:9 Bildseitenverhältnis
  • 1080i (Interlaced Signal) – 1920x1080 mit 2.073.600 Pixel im 16:9 Bildseitenverhältnis
  • 720p (Progressives Signal) – 1280x720 mit 921.600 Pixel im 16:9 Bildseitenverhältnis
  • PAL (Interlaced Signal) - 720x576 mit 414.720 Pixel im 4:3 oder 16:9 Bildseitenverhältnis (das PAL-Format wird auch oft als 576i oder 576p bezeichnet)

Das kleine "p" (progressives Signal) steht für die Übertragung in Vollbildern und das kleine "i" (interlaced Signal) für die Übertragung in Halbbildern, so wie es seit Jahrzenten auch bei der PAL-Übertragung statt findet.

Der Grund, für die Übertragung von HD-Signalen auf ein neues Übertragungsverfahren zu setzen, ist recht schnell erklärt: Das ältere MPEG 2 Format, in der auch das derzeitige normale digitale Fernsehsignal übertragen wird, würde für die Übertragung von High Definition Bildern zu viel Bandbreite erfordern. Daher liegt der Vorteil des neuen Verfahrens auf der Hand – durch die höhere Effizienz des MPEG 4 Formates, kann bei der Übertragung Bandbreite eingespart werden, und das dieses im Interesse der Fernsehanstalten liegt, wird spätestens dann klar, wenn man weiß, dass der Satellitenbetreiber SES Astra über die übertragene Bandbreite mit den Fernsehanstalten abrechnet.

Da der neue H.264 Codec besser auf das menschliche Auge abgestimmt ist und auch höher, bei gleicher Bildqualität bis zu 50 Prozent, komprimiert, kann mit dem neuen Übertragungsverfahren auch bis zu 50 Prozent an kosten gespart werden. Das ältere MPEG 2 Verfahren, was z. B. auch bei normalen DVD-Filmen zum Einsatz kommt, benötigt für ein Bild, in einer sehr guten Bildqualität, eine Bitrate von ca. 6-8 Mbit/s - im Neuen MPEG 4/AVC Format reicht dagegen bereits eine Bitrate von ca. 3-4 Mbit/s, um eine annährend gleiche Bildqualität zu erreichen. Für ein HDTV-Signal bedeutet das - ein hochwertiger HD-1080i / MPEG 2 Satellitenstream, würde eine Bandbreite von ca. 16-20 MBit/s benötigen - im MPEG 4/AVC Format sind dagegen lediglich 8-10 MBit/s notwendig. Aus diesen genannten Gründen wird für alle Kunden, die an HDTV ihr Interesse bekunden, auch eine Neuanschaffung eines Sat-Empfängers notwenig, da alle auf MPEG 2 basierenden Empfänger die Daten nicht verarbeiten können.

Welche neuen Geräte Sie benötigen?

Das neue Fernsehvergnügen erfordert natürlich nicht nur Sender, die auch in HD ausstrahlen, sondern auch eine ganze Heerschar von neuen Gerätschaften. Natürlich ist neben einem HDTV geeigeneten Sat- oder Kabel-Receiver auch ein neuer Fernseher, der auch die HD-Spezifikation erfüllen sollte, die erste Voraussetzung. Als Anhalt dient Ihnen das „HD ready“ Gütesiegel.

Das "HD ready" Logo und was es bedeutet

1. Bildschirm / Bildschirmantrieb
Der Bildschirm muss vertikal 720 physikalische Bildpunkte im Breitseitenverhältnis 16:9 darstellen können.

2. Videoeingänge
- Analoger YUV (YPbPr) Komponenteneingang
- DVI oder Bullet6 HDMI Eingang mit HDCP-Kopierschutz

3. HD-Auflösungen
- 1280x720 in 50 und 60 Hz Progressive („720p“)
- 1920x1080 in 50 und 60 Hz Interlaced („1080i“)

Fehlt eines dieser Merkmale, darf der Bildschirm das Logo nicht tragen

Wenn der Bullet6 Beamer, Plasma-, LCD-, Rückprojektions- oder auch Röhrenfernseher mit diesem Logo ausgestattet ist, sind Sie auf der relativ sicheren Seite, auch ein zukunftssicheres Produkt zu erwerben. Leider, und da muss die Industrie in Zukunft genauer drüber nachdenken, wird in den Medien oft die Bedeutung dieses Logos zu sehr in den Vordergrund geschoben. Das Resultat ist eine extreme Verwirrung bei den Kunden. So haben wir es schon sehr oft erlebt, dass sich die Beratung für den Kunden auf das Logo beschränkt. Nach dem Motto – Ja, das Gerät verfügt über das HD ready Logo und kann HDTV darstellen! Natürlich ist diese Aussage so richtig, allerdings, und das gilt es zu bedenken, sagt das Logo rein gar nichts über die Qualität des dargestellten Bildes aus. Daher empfehlen wir, die Bildqualität bereits vor dem Kauf zu überprüfen.

Relativ selten und noch sehr teuer sind Bildschirme mit einer echten nativen HD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten. Die meisten, der zur Zeit verkauften Bildschirme, verfügen, in Abhängigkeit der Bildschirmdiagonale und Technologie, über eine native Auflösung von 852x480, 1024x768, 1280x720, 1280x768 oder 1366x768 Bildpunkten, die bis auf die 852x480 Auflösung alle für HDTV geeignet sind. Bei den Bildwiederholfrequenzen ist es wichtig, dass der Bildschirm 50 Hertz (PAL-Frequenz / Netzfrequenz) unterstützt, für die HDTV-Übertragung über einen Sat-Receiver ist 60 Hertz keine Vorrausetzung. Die meisten Markengeräte unterstützen allerdings weit mehr Bildwiederholfrequenzen, als die erforderlichen 50 Hertz.

Empfehlung: Wie von der EICTA (Bullet6 Bullet6 www.eicta.org) auch vorgegeben, sollte das Gerät die 50 und 60 Hertz auf jeden Fall supporten, ansonsten darf das Gerät auch nicht das HD ready Logo tragen. Bitte bedenken Sie - die Übertragung findet, wie schon gesagt, bei allen HD-Sendern in einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten im Interlaced-Verfahren mit 50 Hertz statt, daher muss der Bildschirm das Signal in sein natives Format umrechnen. Spätestens hier trennt sich dann oft die Spreu vom Weizen und der Fernseher muss zeigen, was er kann.

Tipp: Bei Plasmafernseher sollten Sie kein Gerät erwerben, welches noch mit einer NTSC-Auflösung von 852x480 Bildpunkten arbeitet. Hier sind die einzelnen Bildpunkte einfach zu wenig und diese Geräte erfüllen auch nicht die HD ready Vorgaben!



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Wissenswertes
Was bedeutet
"HD-ready" und "HD-ready 1080p"?




Was ist HDTV?


Was bedeutet HDCP?


Was kann welche Version?

1.0, 1.1, 1.2, 1.2a, 1.3a/b/c, 1.4


Probleme bei digitalen Verbindungen über
HDMI und DVI erkennen
und vermeiden!


Mit welchen Bitraten
senden die HD-Kanäle?


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