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Praxisartikel: Digitales Glücksspiel - Bullet6 HDMI + DVI und die Probleme

Digitales Glücksspiel - Kompatibilitätsprobleme erkennen     Digitale Signalübertragung - Wie wichtig ist die Qualität der digitalen Verbindungskabel?     Was ist bei HDMI auf DVI zu beachten? - Adapter und Umschalter - worauf sollten Sie achten?     Tipps und Tricks im Umgang mit HDMI und DVI
Digitale Signalübertragung - Wie wichtig ist die Qualität der digitalen Verbindungskabel?


Digitale Signalübertragung


Blockschaltbild einer HDMI-Verbindung. Die Daten für das Bild werden über drei getrennte TMDS-Kanäle jeweils für die Farbe Rot, Grün und Blau übertragen. Der Takt wird über den TMDS-Clock-Kanal separat übertragen. Der vom amerikanischen Hersteller Silicon Image entwickelte Übertragungsstandard TMDS steht für „Transition MInimized Differential Signaling“, was in etwa bedeutet „Differentielle Übertragung mit einer minimierten Anzahl von (Pegel-) Übergängen“. Über den DDC-Kanal kann von der Quelle die Fähigkeiten des Empfängers abgefragt werden.


Pinbelegung der HDMI-Buchse.


Wie wichtig ist die Qualität der digitalen Verbindungskabel?

Ein heiß diskutiertes Thema! Kabelhersteller haben natürlich in erster Linie Interesse daran ihre Produkte in das beste Licht zu setzten und werfen mit Fachbegriffen nur so um sich. Hier werden dann Begriffe wie Sauerstofffrei, Kupfer, Gold, zweifache - vierfache Schirmung, Fiber Optic Based Bullet6 HDMI Kabel genannt, um nur einige zu erwähnen. Letztere Kabelart kostet dann so rund 600 Euro für 10 Meter! Natürlich, ein gutes Kabel ist wichtig und es sollte auch nicht unbedingt das billigste der Günstigen sein, aber Messungen belegen mittlerweile, dass selbst teuerste Kabel eines nicht verhindern können: Dass das Signal mit zunehmender Kabellänge schlechter wird! Timingprobleme, die einen Handshake zwischen den Geräten nicht zustande kommen lassen oder die HDCP-Abfrage stören, sind allerdings häufig nicht beim Kabel selbst zu suchen, sondern wie oben bereits erwähnt eher bei den Geräten und der mechanischen Verbindung. Eine schlecht programmierte Soft- bzw. Firmware, qualitativ minderwertige HDMI-Buchsen bzw. Stecker am Kabel, und demzufolge ein schlechter mechanischer Kontakt, kann kein noch so gutes abgeschirmtes Kabel auffangen. Ohne Frage - längere Kabel müssen für eine fehlerfreie Datenrückgewinnung am Empfänger bessere Frequenzeigenschaften aufweisen und hier sollte auch auf eine gewisse Qualität geachtet werden. Bei kurzen Verbindungen von ca. 4 - 5 Meter sind aber selbst günstige Kabel vollkommen ausreichend – bei Längen von nur einem Meter reicht selbst ein Kabel für Euro 9,95! Ein Lichtblick kommt mit HDMI 1.3 – hier wurden auch die Kabeleigenschaften wie Dämpfung, Signallaufzeitdifferenzen, Übersprechen etc. genauer definiert um auch bei längeren Kabeln eine möglicht fehlerfrei Übertragung zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Punkt: Was für Treiberbausteine sind im Gerät integriert. Treiberbausteine, zuständig für die Signalverstärkung, haben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Signaltransport. Ist der Treiberbaustein für lediglich fünf Meter ausgelegt, wie es an vielen älteren Geräten mit DVI-Ausgang der Fall ist, kommt am Ende eines 10-Meter-Kabels definitiv kein ausreichend starkes Signal mehr an. Hier müssen dann sogenannte HDMI oder DVI-Repeater bemüht werden, die das Signal verstärken, um auch größere Distanzen zu überbrücken. Leider kann der Kunde schwierig herausfinden, was für ein Treiberbaustein im Gerät verbaut ist, da hierfür das Gerät geöffnet werden muss – daher gleicht dieses dem in der Einleitung beschriebenen Glücksspiel.


HDMI-Repeater empfehlen sich immer dann, wenn größere Kabellängen überbrückt werden müssen, da selbst in vielen Geräten mit HDMI-Ausgang nur Treiberbausteine bis ca. 5 Meter verbaut sind, obwohl laut Spezifikation 15 Meter erreicht werden sollten.         

 

Das digitale Signal im Bild


Weit offenes Auge - so sieht das „Auge“ eines HDMI-Signales am HDMI-Ausgang eines Gerätes aus. Das Signal ist klar und deutlich, es sind fast keine Störungen erkennbar.

Hier sehen Sie nun das „Auge“, das am Ende eines guten 10-Meter-Kabels noch ankommt. Das Signal ist deutlich schlechter! Das Bild wird zwar dargestellt, aber es kann bereits durch fehlende Informationen zu feinen Klötzchenbildungen oder auch Grieseln kommen. Auch sogenannte Sparkels (kleine blitzende Pünktchen), können bei einer falschen oder erhöhten Dämpfung im Kabel bei größeren Kabellängen ab ca. 7 -10 Metern auftreten. Besonders empfindlich reagiert hier die Kopierschutzabfrage HDCP – die oft ein exaktes Timing und identische Pegel voraussetzt. Hier liegt auch die eigentliche Begründung: Viel wichtiger als das Kabel sind die korrekten Pegel zwischen den beiden angeschlossenen Geräten. Oft sind die Pegel nicht identisch und verursachen dadurch die Handshake-Probleme. So wird bei der Übertragung eines HD-Fernsehkanals mit HDCP-Verschlüsselung, z. B. bei Bullet6 Premiere HD FILM, alle fünf bis sieben Sekunden der HDCP-Handshake erneut überprüft. Wenn das Signal und der Pegel zwischen den beiden verbundenen Geräte nun schlecht ist, kann es dann zu den bereits genannten Problemen wie Bildausfall und Aussetzern kommen – in diesem Fall sind die Geräte nicht kompatibel zueinander und da hilft in den meisten Fällen leider auch kein anderes Kabel!




Weblinks:
Bullet6 www.hdmi.org
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Wissenswertes
Was bedeutet
"HD-ready" und "HD-ready 1080p"?




Was ist HDTV?


Was bedeutet HDCP?


Was kann welche Version?

1.0, 1.1, 1.2, 1.2a, 1.3a/b/c, 1.4


Probleme bei digitalen Verbindungen über
HDMI und DVI erkennen
und vermeiden!


Mit welchen Bitraten
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