M:it 14,3 Kilogramm ist der wie ein Designerstück wirkende 46-Zöller mit Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung im Vergleich eher ein Leichtgewicht. Das grazile Äußere verbirgt eine gewaltige Ladung Technik. Neben dem analogen Tuner stehen alle DVB-Varianten über Antenne, Kabel und Satellit zur Verfügung, die über USB 2.0-Speicher, der an einer der drei USB-Buchsen Anschluss findet, aufgenommen werden können, alternativ steht mit Timeshift zeitversetztes Fernsehen zur Verfügung. Eine CI+ Schnittstelle ist bei Sat-Empfang schnell zu wenig. Knapp nach
Sony ist Samsung der zweite Asiate mit serienmäßigem HbbTV, einem grafisch und funktional aufgepeppten Videotext 2.0, der allerdings eine Netzwerkverbindung voraussetzt. Die darf in Form eines Kabels oder per serienmäßigem schnellen WLANn erfolgen und dient zudem dem Streaming nach dem DLNA-Protokoll und dem Zugang des neuen SmartTV-Portals, welches eine umfangreiche Sammlung TV-spezifischer Apps, einen freien Internetbrowser und die Möglichkeit der Videotelefonie per optionaler Kamera umfasst. Zwei Shutter-Brillen sind zur TV-Eröffnung der dritten Dimension beigelegt, die per Bluetooth statt Infrarot mit dem TV kommunizieren. Der Mediaplayer beherrscht alle wichtigen Video und Audioformate wie MP3, HD-JPEG, MKV und DivXHD. Damit die umfangreiche Feature-Fülle beherrschbar bleibt, ist eine Bedienungsanleitung ins OSD eingebaut. Im Standby verbraucht der Koreaner weniger als 0,1 Watt, unter Heimkinobedingungen sehr geringe 79,3 Watt, die bei 3D-Betrieb auf 110 Watt ansteigen.

Gleich vier HDMI1.4a warten auf Heimkinogeräte, einer davon kann ARC, keiner HDMI-Ethernet. Analoge Anschlüsse finden per beigelegten Adapterpeitschen Anschluss, die Anschlüsse sind zur Seite und nach unten ausgeführt und ermöglichen eine wandnahe Montage.

Wenig geht kaum: die geringe Tiefe beeindruckt ebenso wie die zahlreichen Möglichkeiten, den Samsung optisch ansprechend an der Wand zu befestigen.

Der extrem dünne Rahmen ist bei guter Materialanmutung hervorragend verarbeitet.

Die neuen Samsung Shutterbrillen verbinden sich per Bluetooth mit dem Gerät und kosten im Nachkauf erträgliche 60 Euro.
Ausstattung
