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 Test Acer H9500BD Full-HD 3D-Projektor
Rundgang
Aufstellung, Technik
Setup
Bildqualität
HDTV-PRAXIS Fazit |
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Die 3-D Projektion im heimischen Wohnzimmer muss kein Wunschtraum bleiben, neue Projektoren wie der Acer H9500BD locken zu erschwinglichen Preisen. Ist das ein Schnäppchen oder ein fauler Kompromiss?
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Rundgang
Neue Dimensionen
Der taiwanische Hersteller schickte sich 2010 an, mit günstigen Heimkinoprojektoren einen Teil des Kuchens dieses Produktsegments einzuverleiben. Das hat gut geklappt, 2011 verkaufte Acer nach Stückzahlen die meisten Heimkinoprojektoren in Deutschland (GfK). Davon angestachelt wagen die Fernöstler nun den Sprung ins gehobene Segment: Der H9500BD ist ein Full-HD DLP-Beamer mit uneingeschränkter 3-D-Tauglichkeit direkt von der Quelle, er steht mit 2499 Euro in der Preisliste und ist bei günstigen Internet-Quellen schon für 1800 Euro zu haben. Mit dabei ist eine Shutter-Brille, weitere müssen hinzugekauft werden. Dank DLP-Link Technik eignen sich Hersteller-unabhängig alle Brillen nach dieser Spezifikation, hier sind die Beamer-Hersteller den TV-Produzenten weit voraus.
Rundgang
Der Single DarkChip2 DLP-Projektor arbeitet mit einem 6-Segment Brilliant Color Farbrad. Während andere DLP-Projktoren eher mit kompakten Abmessungen daherkommen, bringt der H9500BD die Abmaße des Profi-Modells P7500 mit sich, dem er wie ein Zwilling ähnelt - allerdings ist der H9500BD in Wohnzimmerdecken-tauglichem Weiß gehalten. Seine 39,8 x 31 x 13 cm verbergen immerhin satte 7,2 kg, Noch etwas unterscheidet den H9500BD von handelsüblichen DLP-Projektoren: den Acer-Ingenieuren ist es gelungen, einen bei dieser Gerätegattung konstruktiv sehr aufwändigen Lens-Shift zu implementieren, was die Aufstellung im Wohnzimmer erleichtern soll.
Schauen wir uns das erstaunlich wertig wirkende und sehr gut verarbeitete Gerät genauer von außen an:

Die Anschlüsse sind allesamt leicht nach innen versetzt an der Rückseite angebracht, für das Heimkino wichtig: die beiden HDMI 1.4a Eingänge und der 12 Volt Trigger, mit dem z.B. eine Motorleinwand gesteuert werden kann.  Der Kühltunnel sitzt quer zur Projektionseinheit. Wie bei DLP üblich, kann aufgrund der verkapselten Video-Einheit auf einen Luftfilter verzichtet werden, alternativ wird dennoch ein Filter mitgeliefert, dessen Einsatz im Setup vermerkt werden soll - dann brüllt der Lüfter mit voller Leistung und 33 dB los: das ist nicht zu empfehlen!  Acer verzichtet auf eine automatische Linsen-Abdeckung, dem Gerät ist eine Plastik-Kappe beigelegt, um die Optik vor Staub zu schützen. Eine sehr unpraktische Methode, die zudem den 1,5-fachen Zoom und die händisch einzustellende Focusierung ständig verstellt.  Bei Deckenbefestigung kann der Projektor über ein wertiges und praktisches Tastenfeld bedient werden.  Die spacig ausschauende Shutter-Brille des Herstellers arbeitet nach dem DLP-Link-Prinzip, dabei werden die Synchronisierungs-Signale direkt mit für den Zuschauer unsichtbaren Lichtblitzen über die Leinwand abgeglichen, was weitere Hardware und Verkabelungen überflüssig macht. Als Zubehör kostet die Original-Brille ungefähr 65 Euro, es kann alternativ jede andere DLP-Link Brille verwendet werden. Unsere Testergebnisse beziehen sich auf das Original-Exemplar.  Die Fernbedienung ist zum Teil beleuchtet, gut aufgeräumt und weist einen hervorragenden Wirkungsgrad auf.
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Weblinks:
www.acer.de |
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