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[UPDATE]Hands On Review HD-Smartphone Honor 4x

Wer ist Honor?     Unboxing     Technische Daten     Handling / EMUI 3.0     Die Kamera     Leistung/Benchmarks     HDTV-PRAXIS Hands On Fazit    
Handling / EMUI 3.0
Honor bedient sich Android 4.4.2 (KitKat) als Betriebssystem, für das laufende Jahr 2015 ist ein Update auf Android 5.x (Lollipop) versprochen, mit dem die 64Bit-CPU noch einmal richtig Fahrt aufnehmen wird. Zunächst einmal fällt auf, dass kaum Bloatware mitgeliefert wird, zudem lässt sich fast jede App deinstallieren. Die Oberfläche wird vom Hersteller mit der "Emotion UI 3.0", kurz EMUI 3.0, angepasst, die von der Konzernmutter Huawei übernommen wurde.


Der Sperrbildschirm ist übersichtlich, es kann direkt auf die Kamera zugegriffen werden.



Auf den ersten Blick scheint die Oberfläche ein wenig iOS zu ähneln, allerdings reduzieren sich die Gemeinsamkeiten auf die quadratischen Icons und dem Fehlen eines App-Drawers, Android-Fans sind hier zum Umdenken gezwungen. Allerdings lassen sich die Apps in verschiedenen Ordnern unterbringen, die dann individuell benannt werden können. Insgesamt bietet EMUI 3.0 einige sehr intuitive Lösungen. Wer sich mit dem fehlenden App-Drawer überhaupt nicht anfreunden kann, sei ein alternativer Launcher wie z.B. GoPro oder Nova empfohlen, der den App-Drawer wieder aufs Display bringt.



Die einzelnen Homescreens sind sehr individuell anpassbar, dazu reicht es, den Bildschirminhalt mit zwei Fingern zusammenzuziehen.


Der verfügbare interne Speicher ist mit 8 GB knapp bemessen, so freut die EMUI 3.0 Funktion, die es ermöglicht, entgegen der KitKat-Regeln die Apps auf die SD-Karte auszulagern.



Die Einstellungen erinnern bereits jetzt an Lollipop, sie sind überaus intuitiv und übersichtlich sowie sehr treffend übersetzt.


Dies trifft ebenso auf die praktischen Verknüpfungen zu, die vielzählig und variabel angeordnet sind.




Eine überaus praktische System-App ist "Optimierung". Mit einem Klick werden aktuell nicht verwendete Apps geschlossen und der Arbeitsspeicher bereinigt. Ein besonderes Lob verdient die übersichtliche Benachrichtigungsleiste - mit die beste Lösung, die uns bekannt ist. Im Screenshot oben ist bereits einer der Verbrauchskniffe des Honor 4x erkennbar: das Smartphone meldet Apps, welche im Hintergrund auffallend viel Akkuleistung verbrauchen - sie können direkt in den Benachrichtigungen eliminiert werden.

EMUI 3.0 bietet "Tipp to wake", per Doppelklick auf den Screen erwacht das Smartphone aus dem Standby. Auf Wunsch wird es mit einer Hand über dem Display in den Schlaf versetzt und ein Schütteln orndet die Apps auf dem Screen neu.



Überhaupt wird der Verbrauchsoptimierung viel Aufmerksamkeit zu Teil. Neben den von Android gewohnten Anzeigen wird der Verbrauch und der Status der am Akku nuckelnden Apps aufgelistet, dazu die ständig aktiven Stromfresser entlarvt.

Während unserer überaus aktiven Testphase kam das Honor 4x immer über zwei Tage, erst am Abend des zweiten Tages musste es wieder an die Strom-Strippe. Diese ist zwingend vorgegeben, eine kabellose Lademöglichkeit wie QI existiert nicht.

Die Konzernmutter Huawei ist auf Systemtechnik der Mobilfunkinfrastruktur spezialisiert, das weckt Erwartungen an die Empfangsleistungen des Honor-Sprößlings. Tatsächlich hält das Smartphone zuverlässig den Kontakt zu den E-Plus und O2-Basisstationen, allerdings wurde das LTE-Netz vergleichsweise selten empfangen. Im Vodafone-Netz bleibt das Honor überdurchschnittlich gut auf Empfang, hat. z.B. noch H+, wo das zum Vergleich herangezogene Xperia Z3 schon in der E-Empfangsart werkelt. LTE wird zuverlässig und schnell empfangen und gehalten.

Die Empfangs- und Sprachqualität ist sehr gut, die Maximallautstärke bei Gesprächen im wahrsten Sinn des Wortes umwerfend. Der Außenlautsprecher ist laut genug, der Klang ist annehmbar, fällt aber im preislich unfairen Vergleich mit einem Xperia Z3 und einem iPhone 5 deutlich ab. 

Insgesamt bedient sich die EMUI 3.0 überaus zügig und smooth, manchmal fällt lediglich eine minimal verzögerte Reaktion beim Öffnen einzelner Apps auf, wieder verglichen mit weit teureren Smartphone-Boliden. Auf die Gesamt-Performance gehen wir im Kapitel "Leistung" ausführlich ein.

Der mit 5,5 Zoll Diagonale riesige Bildschirm arbeitet nach dem In-Plane-Switching (IPS)-Prinzip. Dies garantiert eine hohe Blickwinkelunabhängigkeit und ermöglicht grundsätzlich sehr natürliche Farben. Zweites bedarf einer guten Software-Anpassung, die Honor mit Bravour erledigt hat. Die Auflösung beträgt nach heutigen Full-HD und 4k-Standards der Smartphone-Spitzenklasse lediglich 1280 x 720 Pixel, was einem PPI von 267 entspricht. Im täglichen Betrieb fällt das allerdings kaum auf, im direkten Vergleich mit den viel teureren Note 4 und Z3 kann man deren sehr viel höhere Auflösung erahnen, die Detailauflösung des menschlichen Auges setzt hier Grenzen. Andererseits dankt die CPU und der Akku dieser durchaus "vernünftigen" Auflösung, zerrt doch das Display weit weniger an Grafikeinheit und am Akku. Preisklassenbezogen ist das Display sehr gut, es überzeugt neben der Farbtreue und der Blickwinkelkonstanz mit einer sehr guten maximalen Helligkeit und einer - seltenen - praxisgerechten Automatikfunktion.

Die für das Heimkino wichtige Chromecast-Funktion wird bei Watchever, Maxdome und Netflix ohne Tadel im Zusammenspiel mit dem Chromecast-Stick ausgeführt.

Für die Konfiguration über den PC funktioniert die "HiSuite"-Software von Konzernmutter Huawei. Für ein Herstellerprodukt ist die Suite erstaunlich komfortabel und umfangreich, lässt Zugriffe auf den internen und externen Speicher zu, die Kontakte und Apps (!) verwalten, ein komplettes Geräte-Backup auf dem PC ablegen. Firmware-Updates werden auf den Honor-Servern erkannt und installiert.



Weblinks:
Hersteller:
Bullet6 www.hihonor.com

Foren:
Bullet6 www.android-hilfe.de/honor-forum/
Bullet6 www.handy-faq.de/forum/honor_forum/

Fanblog:
Bullet6 www.honornews.de/
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